Das Vereinsjahr 2019


Die Arbeiten am Projekt "Museum" laufen auf Hochtouren.

Im Februar gab es eine Pressekonferenz zu diesem Thema, bei der wir die weiteren Pläne veröffentlichen konnten. Inzwischen wurde das Projekt auch vom Verein für Regionalentwicklung - Leaderregion Traunsee und vom Land OÖ positiv beurteilt. 

Näheres unter:


Veranstaltungen 2019

Natürlich wollen wir auch heuer Veranstaltungen organisieren, Gelegenheiten, Interessantes aus der Welt der Kultur und Archäologie zu erfahren oder einfach Freunde zu treffen.

20.3.2019: Vortrag Manfried Rauchensteiner: Ein Kaiser zu viel, Deutsch-Österreich 2018 - 2019

Sommerkino: 4.7., 11.7., 18.7.2019

Herbst: Vereinsausflug Steiermark

November 2019: Fest für die Archäologie


Der Bericht vom Vereinsausflug zur Landesausstellung 2018 ist im Archiv einsehbar!


Der Schauraum im Gemeindeamt war während der Sommermonate jeden Freitag von 15 - 17 Uhr geöffnet.


Virtuelles Museum Traunkirchen

Als kleinen Vorgeschmack auf das geplante Museum Traunkirchen wollen wir Ihnen auf dieser Seite Bilder der schönsten Fundstücke und Informationen über unser archäologisches Erbe präsentieren.

Vortrag 20.3.2019

Ein Kaiser zu viel - Deutschösterreich 2018 - 2019

Traunkirchen - Klostersaal

Beginn 19 Uhr

Eintritt: € 12.-, Jugendliche bis18 Jahre: € 5.-

Im November 1918 verzichtete der letzte Kaiser Österreich-Ungarns, Karl I., auf "jeden Anteil an den Regierungsgeschäften". In den nächsten Monaten wurde er immer mehr zur Verlegenheit: In Wien hatte seine Weigerung abzudanken und ins Exil zu gehen zu einer weiteren Verschärfung der Lage beigetragen - Staatskanzler Renner drohte unverhohlen, ihn zu internieren - und auch die Siegermächte des I. Weltkrieges wussten nicht so recht, wie man mit ihm verfahren sollte.

 

Schließlich entschloss sich der Ex-Kaiser doch zur Emigration und wurde am 24. März 1919 mit seiner Familie in einem Sonderzug in die Schweiz gebracht. Noch vor Überquerung der Landesgrenze nahm er seinen Verzicht des Vorjahres zurück mit der Begründung, es wäre, wem auch immer, nicht gegeben einen Kaiser "von Gottes Gnaden" abzusetzen. Die Republik antwortete auf diesen Eklat mit der bedingungslosen Landesverweisung des "ehemaligen Trägers der Krone" und der Ausweisung aller Angehörigen der Familie Habsburg-Lothringen, die sich nicht ausdrücklich zur österreichischen Verfassung bekannten.

Prof. Manfried Rauchensteiner, Historiker, Professor für Österreichische Geschichte an der Universität Wien, ehemaliger Direktor des Heeresgeschichtlichen Museums und Autor zahlreicher Bücher erzählt in seinem Vortrag die spannende und dramatische Geschichte der Entstehung der Republik Österreich in den Jahren 1918/1919. Von ihm stammt das Standardwerk "Der Erste Weltkrieg und das Ende der Habsburgermonarchie 1914 - 1918", zuletzt erschien sein Band "Unter Beobachtung. Österreich seit 1918", in dem er abwechslungsreich und unterhaltsam einen Überblick über die Geschichte der letzten 100 Jahre gibt.


Museumsverbund im Salzkammergut

TRAUNKIRCHEN. Unter dem Titel "Wege zum Salz" arbeiten archäologische Museen zusammen.

Museumsverbund im Salzkammergut

Fund aus dem Salzkammergut Bild: OÖN

Das Salzkammergut ist für Archäologen eine attraktive Region. 7000 Jahre Salzabbau und -handel haben im wahrsten Sinne des Wortes ihre Spuren hinterlassen.

Neun Museen schließen sich nun zusammen, um die vielen Funde und die wissenschaftlichen Erkenntnisse gemeinsam besser vermitteln zu können. "Wege zum Salz – Archäologie im Salzkammergut" heißt der Verbund, an dem sich unter anderem das Welterbemuseum Hallstatt, die Kammerhofmuseen Bad Aussee und Gmunden sowie das Haus der Kultur in St. Georgen im Attergau beteiligen. Koordiniert wird die Gruppe vom Kulturverein Archekult Traunkirchen. In der kleinen Traunseegemeinde entsteht bis Herbst 2020 ein eigenes archäologisches Museum.

"Wir möchten unsere Kräfte bündeln", sagt Archekult-Obmann Manfred Schindlbauer. "Gemeinsam können wir das Interesse der Öffentlichkeit steigern und über gemeinsame Marketingmaßnahmen unsere Besucherzahlen erhöhen."

Der Verbund plant gemeinsame Werbeauftritte und Veranstaltungen. In Kooperation mit Reiseveranstaltern könnten thematische Touren durch das Salzkammergut angeboten werden. Sonderausstellungen sollen von Museum zu Museum weitergereicht werden. Auch an eine enge Zusammenarbeit mit Schulen ist gedacht. "Ein Teil der archäologischen Funde im Salzkammergut ruht im Dornröschenschlaf und wird kaum adäquat präsentiert", sagt Schindlbauer. "Gemeinsam können wir hier viel bewegen." (ebra)

Bericht von der Archekult-Pressekonferenz vom 26.11.2018

(veröffentlicht in den Oberösterreichischen Nachrichten)




Keramik aus dem Hallstatt-zeitlichen

Grab 77, Klosterhof